Heilpilze

 

 Heilpilze sind Speisepilze, die vor allem in Asien zur täglichen Ernährung gehören, z.B. Shiitake, Maitake, Pleurotus. In der traditionellen chinesischen Medizin werden sie seit Urzeiten zur Behandlung verschiedenster Krankheiten eingesetzt. Heilpilze enthalten eine Vielzahl an ernährungsphysiologisch und pharmakologisch wichtigen Substanzen. Sie sind einerseits entgiftend, andererseits immunmodulierend und aufbauend. Heilpilze haben somit eine adaptogene Wirkung.

 

Aufgrund vermehrt auftretender chronischer Erkrankungen besinnt man sich heute wieder zunehmend auf natürliche Heilmethoden. Nicht zuletzt wegen der steigenden Zahl von Menschen, bei denen chemische Mittel nicht mehr wirken.

 

Bereits im Mittelalter erkannte Hildegard von Bingen (1098-1179), die heilenden und wohltuenden Kräfte der Heilpilze und setzte sie bei Beschwerden wie Lungen-und Milzkrankheiten oder Kopfschmerzen ein. Jedoch waren zu der damaligen Zeit die Menschen allgemein, eher skeptisch in Bezug auf Pilze, weil sie für Giftmorde verwendet wurden (Bischof von Regensburg (um 1256) oder Albrecht der Grosse (1236-1279)).