Anwendungsgebiete von Heilpilzen

 

Die Vielfalt an Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme sowie sekundäre Pflanzenstoffe und essentielle Aminosäuren, ermöglichen es die Heilpilze bei diversen Beschwerden als Nahrungsergänzung einzusetzen:

 

Schwäche des Immunsystems

Es konnte nachgewiesen werden, dass Heilpilze das Immunsystem regulieren. Die Vielzahl von sekundären Pflanzenstoffen aktiviert die Zellproduktion des Immunsystems wie die T-Lymphozyten, Makrophagen (Fresszellen) und die natürlichen Killerzellen.

   

Magen-Darm-Beschwerden

Heilpilze enthalten wertvolle Enzyme, die den Stoffwechsel des Organismus aktivieren, indem sie die Verdauung unterstützen, die Darmflora regenerieren und körpereigene sowie fremde Giftstoffe zur Ausscheidung bringen.

 

Rheuma

Bei rheumatischen Entzündungsprozessen wird als Basis oft der Heilpilz Reishi eingesetzt, da er Schwellungen, Rötungen und Juckreiz lindert. Um die Knochendichte zu stärken empfiehlt es sich einen weiteren Heilpilz namens Maitake einzunehmen.

 

Allergien

Diverse Heilpilze vermindern die Histaminausschüttung und wirken daher lindernd auf Juckreiz und Entzündungen. Zudem helfen sie bei der Regeneration von beschädigten Schleimhäuten. Dadurch wird das Eindringen von Allergenen vermindert.

 

Herz-Kreislauf-Probleme

Einige Heilpilze wie z.B. der Shiitake und Pleurotus reduzieren das schädliche Gesamtcholesterin und erhöhen das gesunde HDL-Cholesterin. Diese wirken sich positiv auf die Gefässe aus, da Ablagerungen an den Gefässwänden und somit die Entstehung von Arteriosklerose, verhindert werden können. Auch erhöhter Blutdruck wird automatisch reguliert.

 

Krebs

Heilpilze verbessern einerseits die Ausscheidung von Zellgiften, andererseits wirken sie regulierend auf das Immunsystem. Forscher haben festgestellt, dass die Einnahme von Heilpilzen Nebenwirkungen einer Chemotherapie deutlich vermindern.

 

Diabetes

Im Heilpilz Coprinus ist Vanadium, ein Spurenelement, dass den Blutzucker senkt, enthalten. Deshalb wird er erfolgreich bei Diabetes Typ I und II eingesetzt. Gerade bei Diabetes Typ II hat sich zudem die Kombination mit dem Maitake-Heilpilz bewährt, da dieser eine regulierende Wirkung auf die Insulinrezeptoren hat.